2015

Dia de los Muertos – Tag der Toten, Wien

Der Dia de los Muertos, der Tag der Toten, eine Tradition aus Mexiko, ist ebenso eine Hommage an all die Menschen, die schon gestorben sind, als auch an das Leben selbst. Jeder der zu dieser Zeit schon einmal in Mexiko war oder auch nur Bilder davon gesehen hat, weiß dass es ein farbenfrohes und fröhliches Fest ist: Bunt verzierte Schokoladentotenköpfe, duftende Blumen und lustige Pappmachee-Skelette schmücken das Straßenbild. Der Tod wird gefeiert!

zentral-adler-baumLeben und Tod sind untrennbar miteinander verbunden. Wenn man sich die eigene Endlichkeit bewusst macht, ist es leichter den Mut und die Freude zu steigern um die wirklich wichtigen Dinge zu tun, um aus jedem Moment das Beste zu machen. Jeder Tag den wir erleben, ist ein Tag weniger! Das sollte uns daran zu erinnern, dass wir jetzt damit anfangen sollen, unser Leben zu genießen. So wird es leichter ofrenda-blaudas Leben zu einem Ort der Freude, des Liebens und des Lachens zu machen. Wir feiern am 1. November ein buntes, fröhliches Fest, an dem wir sowohl das Leben als auch unsere lieben Verstorbenen feiern.

Gemeinsam bauen wir verschiedene Altare: Der große Altar ist einer Person gewidmet, die Besonderes geleistet hat und ein Vorbild ist: Dieses Jahr für die argentinische Sängerin Mercedes Sosa, die in ihren Liedern für Lebensfreude, für die Rechte der Indigenas und gegen Krieg und Diktatur sang. Gracias a la vida – Dank an das Leben, oder Sólo le pido a Dios zählen zu ihren bekanntesten.

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Weitere Altare werden mit Hilfe des Publikums errichtet, wobei jeder eingeladen ist selbst Fotos (aus feuertechnischen Sicherheitsgründen bitte die nur gerahmte Bilder bringen) von seinen Toten mitzubringen, ebenso wie Dinge die ihm/ihr geschmeckt (Lieblingsspeise, Bier, Kaffee, Kuchen etc.) oder gefallen (CDs, Bücher, Spielzeug etc.) haben und sie auf den Altar zu legen. Das Fest dauert von 15 – 19 Uhr und beginnt mit dem gemeinsamen Aufbau der Altare, anschließend gibt es Vorträge zum Leben unmauriciod zu den Liedern von Mercedes Sosa, Erklärungen zum großen Ofrenda, das viel altes Wissen der Mexihkas widerspiegelt, sowie Vorträge zu mexikanischen Traditionen zum Dia de los Muertos und zum Umgang mit Trauer in Europa. Weiters gibt es eine lateinamerikanische Tanzvorführung, eine begleitende Ausstellung von Künstlerinnen, sowie den ganzen Nachmittag ein betreutes Kinderkreativprogramm. Das Fest endet mit dem Abbau der Altare und jeder kann etwas von den Gaben mit nach Hause nehmen.

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Programm:
gemeinsamer Aufbau der Altare
Vortäge: “Dia de los Muertos – Tag der Toten: den Tod feiern?!”
“Mercedes Sosa – Gracias a la vida, Dank an das Leben”
“Über Trauer reden – private und öffentliche Dimensionen”
Kunst-Ausstellung
Tanz Performance: „Danza Guerrero“
Live Band: „und mittendrin catherine“
betreutes Kinderkreativprogramm

Eintritt frei!

WUK – 1090 Wien, Währinger Str. 59 Stiege 5, 1. Stock, gr. Initiativenraum
1. November 2015, 15 – 19 Uhr
weitere Informationen: grattay@gmx.at oder +43-680-2003066

Pressestimmen zu vergangenen Dia de los Muertos im WUK
http://oe1.orf.at/artikel/260477
http://wien.orf.at/radio/stories/2555014/
http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wien/stadtleben/497898_Mit-den-Toten-das-Leben-feiern.html
http://www.youtube.com/watch?v=XWwGiHSPYA

Schwitzhütte – Temazcal 20. September 2015

Im September kommt die Zeit der Fülle, die Mexihkas nennen diese Zeit, Xocotl Huetzi – das Fallen der reifen Früchte. Eine Zeit um dankbar zu sein für all das Schöne, das uns in unserem Leben Freude bereitet hat, uns glücklich macht und das wir noch in unser Leben bringen wollen.
Es ist auch die Zeit der Tag- und Nachtgleiche. Eine Zeit in wir nach Gleichgewicht suchen. Egal, ob östliche oder westliche Weisheit: alle sprechen vom Weg der Mitte, von Gleichgewicht und Harmonie. Um dies – auch Ometeotl genannt –  in unser Leben zu bringen, ist es notwendig Dinge, die ausgedient haben zu verabschieden und Platz für Neues zu machen, zu überlegen, was will ich in mein Leben bringen. Im Temazcal-Ritual werden wir unser Gleichgewicht stärken, damit uns die Stürme des Lebens nicht von unserem Weg abbringen.

Das Temzcal ist ein heilender, heiliger Ort um uns selbst zu heilen und diese Heilenergie auch in die Aussenwelt zu schickehungary-10-2014_1n. Wir reinigen uns von all den beschwerenden Energien, alten Mustern, die uns an der Weiterentwicklung hindern. Wir schaffen Platz für Neues, das wir in unser Leben bringen möchten, für das wir endlich bereit sind. Jede/r selbst bestimmt, wie viel Heilarbeit jede/r einzelne in diesem Temazcal machen möchte.  Das Temazcal hat vier Runden, jede mit einem bestimmten Thema, damit wir am Ende frei und wie neugeboren das Temazcal verlassen um kraftvoll und glücklich zu leben.

Ich freue mich auf dein Kommen!!!! – Bitte melde dich per Email oder telefonisch 0680-200 30 66 (begrenzte Teilnehmerzahl). Du kannst die Einladung gerne weitergeben, jede/r ist herzlich willkommen, mit und ohne Schwitzhüttenerfahrung.

Bitte ab 24 Stunden vor dem Ritual keinen Alkohol und Drogen konsumieren.

Mitnehmen:

Frische Kräuter fürs Temazcal, Temazcalgewand (z.b kurze Hose oder Sarong, T-shirt, etc), großes Handtuch, Rassel (für alle rassellosen Kreativen: Plastikflasche mit Linsen, Reis, Steinen, Nudeln etc füllen), frische Unterwäsche + Kopfbedeckung für danach, Speis und Trank für gemeinsames Festessen nach dem Temazcal.

Kostenbeitrag nach eigenem Ermessen: mind. 40 Euro

Anmeldung: grattay@gmx.net oder  +43-6802003066

Beginn: Sonntag 20. September 2015,  Beginn 11:00 Uhr, anschließend gemeinsames Festessen Ende ca. 16:00 Uhr.

Ort: Stockerau bei Wien

Begegnungen mit mir Selbst – Seminar zu
Selbstliebe, Selbstwert, Selbstbewusstsein

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Resilienz durch ein reflektiertes Selbstbild

Seminarinhalt und -ziele: Sich selbst entdecken und annehmen, den Alltag achtsamer und freudvoller gestalten, festgefahrene Muster erkennen und lösen. Selbstachtung, Selbstwert, Selbstliebe und Selbstbewusstsein entwickeln. Kraftquellen entdecken und aus ihnen schöpfen. An einen Punkt kommen, der für uns zuvor noch unerreichbar war. Bei diesem Seminar verbinden wir das Wissen der Mexihka mit der Weisheit des Ostens. Rituale, das Wissen der Mexihka Ahnen, Yogaübungen und Meditationstechniken werden vorgestellt um Wege zu uns selbst zu finden, unsere Kraft und unser Selbstbewusstsein zu stärken und die Liebe zu uns selbst wachsen lassen.
2 SeminarleiterInnen (Gitti – Mexihka, Sabine – Yoga + Meditation)
Termin: 18. April 2015, Samstag: 10:00-18:00,
Ort:1230 Wien
Kosten: 130 €
Anmeldung & weitere Informtion: grattay@gmx.at oder +43-680-200 30 66 (begrenzte Teilnehmerzahl)

Die Selbstliebe macht uns ganz und gar zu dem, was wir sind.
Claude-Adrien Helvetius

Selbstwertgefühl ist nicht alles. Aber wenn du kein
Selbstwertgefühl hast, hast du nichts.” Gloria Steinem

Niemand kann dir ein Minderwertigkeitsgefühl aufzwingen
ohne deine Bereitschaft dazu. Eleanor Roosevelt

Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt. Pippi Langstrumpf/Astrid Lindgren

Ritual, Wissen: Mexihka Neujahr 2015 – 3 Acatl

3 Acatl – 3 Schilfrohr:
Ziele suchen, flexibel sein – mit Hingabe erreichen

Am 15. März zu Mittag feiern die Mexihka heuer ihr Neujahr1. Dieses Jahr steht im Zeichen von 3 Rohr (Acatl). Die Jahresbegleiterin ist heuer Tlazohteotl, die Energie der Liebe.

Das Rohr steht für Schilfrohr oder auch das Zuckerrohr. Es ist innen hohl, biegsam und gleichzeitig stark. Man kann vielerlei Dinge daraus machen: Man kann etwa eine Flöte herstellen oder auch massive Häuser bauen.

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Das gleiche gilt auch für die Jahresenergie. Es ist eine Aufforderung um aktiv zu sein, um etwas zu erschaffen. Projekte jeglicher Art sollten verwirklicht werden, Kreativität ist gefragt. Und auch Mut etwas Neues auszuprobieren. Denn das Acatl Zeichen steht auch für Intelligenz und Aufmerksamkeit. Dinge wollen erforscht werden, ihre Essenz will erkannt werden – und dann die Überlegung, was kann ich damit machen, wie kann ich etwas verbessern, wie kann ich mich weiter entwickeln. Es ist ein Jahr um bestehende Fähigkeiten mit etwas Neuem zu kombinieren, sie neu einzusetzen oder auch Projekte mit anderen Kooperationen zu verbinden. Mit Felixibilität – in Österreich sagt man dazu auch situationselastisch – auf Projekte zugehen und mit Kraft und Hingabe seine Ziele erreichen.

Es ist ein Jahr, in dem seine Ziele sehr gut erreichen kann. Darum zahlt es sich aus, sich zu überlegen, wie und worin man seine Energie investiert. Sollte das Ziel nicht klar definiert sein oder sollte man gar kein Ziel haben, wird genau das erreicht – ein zielloses dahin treiben. In diesem Jahr stehen die Zeichen gut, dass man ein Ziel finden kann, etwas worin man seinen Willen investieren möchte. Es macht keinen Unterschied, ob man sich viele kleine Ziele sucht oder etwas großes erreichen möchte – Hauptsache man hat einen Fokus. Die Mexihka sagen, dass die Menschen sich in diesem Jahr nützlich fühlen und etwas weiterbringen wollen.

Es ist ein Jahr, in dem die Dinge klar ausgesprochen werden sollten, die Jahresenergie schafft jedenfalls die besten Voraussetzungen dafür. Der Blick ist klar, man kann erkennen, was wichtig ist und sich von Ballast trennen, um Platz und Energie für all die großartigen Projekte zu haben.

Die Zahl drei steht für den Fluss. In Stocken geratenes kann in diesem Jahr in Bewegung gebracht werden, Hindernisse können beseitigt werden, Entscheidungen können getroffen werden. Die Acatl Energie des Umsetzens wird durch die Zahl drei noch verstärkt – wenn man weiß, was man will und vorwärts geht, gibt es nichts (aus einem selbst) was einen aufhalten kann.

Die Jahresbegleit-Energie ist heuer Tlazohteotl, die Energie der Liebe. Es ist gut, dass die geballte Kraft von 3 Acatl von der Liebe begleitet wird. Hingabe im Tun, kann zu zielgerichtetem Handeln mit schönen Ergebnissen verhelfen. Bedingungslose Liebe hilft beim Verwirklichen unserer Pläne, nicht das große Ganze aus den Augen zu verlieren und beim Handeln die Auswirkungen auf das, was uns umgibt zu berücksichtigen.

In diesem Sinne möchte dir das dritte Mexihka-Precepto als Jahresmotto mitgeben:

Alles was existiert ist veränderbar: verbessere es, verschönere es. Mach es mehr nach deiner Art, nutze dazu deine Hände und dein Herz. Damit du mit allem, was dich umgibt in Harmonie lebst.

Mexihka-Ritual zum Neujahr:

Das 3 Acatl Jahr verspricht Action. Dazu ist es notwendig Platz zu schaffen und sich zu überlegen, was man in diesem Jahr alles machen und erreichen möchte. Um sich auf das neue Jahr vorzubereiten, nutzten die Mexihka die Zeit des Nemontemi vom 10.-14. März. Es ist eine Zeit des Rückzugs, des Nachdenkens.

Du kannst die Zeit nutzen um 2 Briefe zu schreiben:

Brief 1: Schreibe alles auf, von dem du dich trennen möchtest, den Ballst den du abwerfen möchtest um dich frei zu fühlen. Verbrenne diesen Brief am 15. März vor Mittag.

Brief 2: Schreibe deine Träume, Wünsche, Ziele, Projekte für dieses Jahr auf. Think big – denn in diesem Jahr kann viel weitergehen. Vergrabe diesen Brief nach Mittag an einem schönen Platz und lege ein paar Samen dazu, damit deine Projekte erblühen und viele Früchte tragen. Du kannst diesen zweiten Brief auch kopieren und dir während das Jahres öfters durchlesen, um dich an deine Ziele zu erinnern.

Ich wünsche dir Prosit 3 Acatl – Gitti Cuauhyeliztli

1Achtung: Das ist keine Vorhersage, die bestimmt, was passieren wird. All dies beschreibt nur die Energie die herrscht, die wir zur Unterstützung heranziehen können. Damit etwas passiert, muss man immer selbst aktiv werden!

Mexihka Pactli

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